Montag, 6. September 2010

10:29
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Chancen und Möglichkeiten von Absolventen von Gestaltungshochschulen

Umfrage zur Situation von Absolventen von Gestaltunshochschulen

Das corporate identity institut geleitet durch Prof. Robert Paulmann (FH Mainz) hat kürzlich eine Kurzumfrage unter Designern zum Thema „Gehälter“ durchgeführt.

Die Umfrage sollte dabei nicht nur ein realistisches Bild der Gesamt-Situation auf dem Arbeitsmarkt darstellen, sondern vielmehr gute, seriöse und faire Arbeitgeber aufzeigen, an denen sich Absolventen orientieren und u.a. ihr Studium entsprechend ausrichten können.

Auch wenn die Umfrage nicht repräsentativ war, so zeigt sie sehr klar, dass Designer in Bezug auf ihre Bezahlung noch immer recht schlecht dastehen.

Download der Ergebnisse als PDF

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Samstag, 24. Oktober 2009

17:33
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Rezension: Nen Rolli hatte ich noch nie von Alex Ketzer

Magazin: Nen Rolli hatte ich noch nie von Alex Ketzer

In „Nen Rolli hatte ich noch nie“ dreht sich alles um die kreativen Menschen, die uns täglich mit den schönsten Plakaten und lustigsten TV-Spots versorgen. Es geht um den Typ Mensch, der sich gegen einen Acht-bis-Fünf-Job entschieden hat und stattdessen das zeitfressende Agenturleben bevorzugt.

Kleine Geschichten und Anekdoten analysieren auf lustige und ironische Weise den Durchschnittstypen der Werbebranche und zeigen anhand von Statistiken, wie dieser so drauf ist und was ihn interessiert.

Im Tausch gegen das Miststück-Magazin halte ich seit heute „Nen Rolli hatte ich noch nie“ von Alex Ketzer in der Hand. Alex ist 26 Jahre alt, studiert seit 2007 Kommunikationsdesign an der AKD Köln und arbeitet nebenbei als Freelancer für eine Agentur.

„Tragen die meisten Kreativen wirklich Rollkragenpullover, Bügelfalthosen und sportliche Sakkos oder sind es eher Typen wie du und ich?“ Mit dieser Frage und vielen weiteren beschäftigt sich das Projekt „Nen Rolli hatte ich noch nie“, welches im Wintersemester 2008/2009 entstanden ist.

Herausgekommen ist ein ansprechend gestaltetes Magazin, dessen Inhalt sich zum Großteil auf einer Onlineumfrage stützt, an der sich etwa 330 Personen beteiligt haben. Alle verwendeten s/w Fotografien, wie auch manches Zitat und die ein oder andere Geschichte stammen aus den Besuchen in elf Agenturen, wie beispielsweise bei Neue Digitale, Pixelpark, Scholz & Friends, Meta Design oder Edenspiekermann.

Ingesamt ist mit diesem Buchprojekt ein spannendes Ergebnis entstanden, welches farblich, informativ wie auch typografisch schön gestaltet ist. Inhaltlich findet man die ein oder andere Überraschungen, aber auch einige typische Designer Klischees werden hier bestens bedient.

Nichtsdestotrotz sollte man die aufgeführten Statistiken nicht zu ernst nehmen, denn es soll eher als lustige, ironische Analyse des deutschen Durchschnitts-Werbes gesehen werden.

Als „Schmankerl“ liegt dem Magazin ein beidseitig bedrucktes DIN A2-Plakat bei, auf dem nochmal alle Ergebnisse der Umfrage enthalten sind.

Fakten:
68 Seiten, Softcover, 250 x 194 mm
9-Spalten-Raster, 9 pt Grundlinie, 9pt Schriftgröße
OCR-F bold, OCR-F Regular, OCR-F Light, Courier New
100 % yellow, 100 % black, s/w Fotografien

ISBN-Nr.: 978-3-00-028911-8

Auflage: 500 Stück
Preis: 14,90 € (zzgl. 1,40 € Versand)

Mehr Infos und weitere Bilder gibt es im Interview bei slanted und auf der Projektseite unter rolli.rockedmania.com.

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Donnerstag, 30. April 2009

16:34
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5 GUM: Neues Lifestyle-Kaugummi von Wrigley

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5 GUM geht weit über das Gewohnte hinaus. Nicht nur im Mund, sondern für alle Sinne bietet 5 GUM ein besonderes Erlebnis. Mit dem außergewöhnlichen Produkt und der innovativen Verpackung setzt 5 GUM neue Standards.

Überraschenderweise fand ich heute in meinem Briefkasten einen Umschlag der Berliner PR und Marketing Agentur „flora&fauna media“ anlässlich der Lancierung des neuen Kaugummiprodukts „5 GUM“ von Wrigley inklusive Probierpackung PULSE.

Auffällig ist die neuartige Kaugummiverpackung, welche durch dunkles puristisches, schwarzes und minimalistisches Design besticht. Allerdings erinnert mich die Form und das edel anmutende Verpackungsdesign doch stark an die Verpackung von Rasierklingen. Anscheinend soll hier eine männliche Zielgruppe angestrebt werden.

Die nach tropischen Früchten schmeckende Geschmacksrichtung PULSE verspricht beim Kauen ein besonderes Knuspern, welches sich wie ich finde jedoch nach kürzester Zeit wieder verflüchtigt. Dennoch sind ein intensives und lang anhaltendes Geschmackserlebnis nachzuvollziehen.

Jede Packung 5 GUM enthält 12 Kaugummistreifen und soll ab Juni im Handel zu einem Preis von 1,49 Euro erhältlich sein.

Passend zum Thema veranstaltet Wrigley unter dem Motto „ Making Senses – Fordere deine Sinne heraus“ am 24. und 25. Juni den Projektwettbewerb „5 GUM Vision Lab“, bei dem es um die fünf Sinne Sehen, Schmecken, Hören, Riechen und Tasten geht. Der Gewinner erhält einen Förderpreis von 10.000 Euro. Bis zum 31. Mai ist Bewerbungsfrist.

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Mittwoch, 8. April 2009

16:12
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Das lächelnde Gesicht bei Uhren

Uhr: Lächelndes Gesicht

Während einer Vorlesung zum Thema Wahrnehmungspsychologie an der FH Aachen beschäftigten wir uns mit den subjektiven Beziehungen zwischen Reizen und deren Empfindungen.

Anhand von Beispielen aus der Werbung war u.a. sehr interessant zu erfahren, dass analoge Uhren in Werbeprospekten oder in der Auslage von Uhrengeschäften meistens die Zeigerdarstellung von 10:10 Uhr aufweisen.

Die V-Form der Zeigerposition „10 nach 10″ stilisiert einen lachenden Mund und der Mensch nimmt dies unterbewusst als ein Lächeln wahr. Durch diesen psychologischen Trick soll das Kaufverhalten gegenüber potenziellen Kunden positiv beeinflusst werden. Auch wenn das Ziffernblatt der Uhr falsch herum „auf dem Kopf“ abgebildet wird, assoziert der Mensch automatisch das Ziffernblatt richtig herum.

Studien haben auch ergeben, das eine voreingestellte Uhrzeit von 15:40 Uhr eher vermieden werden sollte, da man hier ein unzufriedenenes Gesicht mit heruntergezogenen Mundwinkeln unterbewusst wahrnimmt. Daduch wird dem Produkt eine negative Eigenschaft zugewiesen und somit das Kaufverhalten des Kunden gemindert.

Die Uhr-Industrie von namhaften Herstellern macht sich diesen psychologischen Trick natürlich zu Nutze, wohingegen unprofessionelle Anbieter meist schnell auszumachen sind.

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Mittwoch, 25. März 2009

18:15
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Who the fuck is Jung von Matt

Who the fuck is Jung von Matt

Lieber Holger, lieber Jean-Remy,

Ihr habt mich zu einem zynischen Trottel, der sabbernd im Supermarkt steht, gemacht. Euer Trojanisches Pferd hatte sich in mein Gehirn eingenistet und ich bin zu Eurem Pawlowschen Hund geworden: Ich las Bild, leaste bei Sixt und aß Duplo. Ich war Deutschland – und Ihr ward die Werberstars. Doch endlich hat das Soma seine Wirkung verloren! Es ist vorbei – zu viel Macht, zu viel Erfolg, tut eben selten gut. Und jetzt seid ihr matt statt jung. Und Deine Friends? Die machen’s auch nicht besser: Versuchen sich als Springer und landen doch nur noch im Schachmatt. Es ist Zeit für einen Neubeginn, für neue Büros, neue Kreative, neue Ideen und neue Werbung! Wir wollen Euch nicht mehr kennen – ihr seid die letzten Überbleibsel einer vergangenen Zeit. Wir sind der Pawlowsche Hund, der sich aus Eurem Versuchslabor befreit hat und wir sind verdammt hungrig!

Deine Alice

Die Hamburger Designagentur gebrauchsgrafikundso macht mit der Aktion „Who the fuck is Jung von Matt“ auf sich aufmerksam.

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Dienstag, 3. März 2009

12:15
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Urban Camouflage – Tarnung im kommerziellen Raum

Urban Camouflage - Tarnung im kommerziellen Raum

Urban Camouflage befasst sich mit der Frage, wie man sich und seine Identität im kommerziellen Raum tarnen kann. Unsere Kostüme orientieren sich an den „Ghillie Suits“, den Tarnanzügen von Scharfschützen in kriegerischen Auseinandersetzungen.

Der Einsatz des Kostüms vor Ort war einerseits ein Abenteuer, da die Aktion natürlich zu Konflikten mit dem Personal und der Marktleitung führte, andererseits war es auch ein Tarntest unter realen Bedingungen, der auch die Reaktion der Kunden miteinbezog.

Yvonne Bayer und Sabine Keric der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe zeigen in ihrem Kunstprojekt „Urban Camouflage – Tarnung im kommerziellen Raum“ beeindruckende Bilder ihres Projekts aus einem schwedischen Möbelhaus in Stockholm.

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Sonntag, 27. Juli 2008

22:45
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NOAH: Japan jagt noch immer

NOAH: Japan jagt noch immer

Rund 700 Wale sterben täglich durch menschlichen Einfluss, wie zum Beispiel die Waljagd oder die Verschmutzung der Meere. Um dieses brisante Thema aufmerksamkeitsstark in den Köpfen der Menschen zu verankern, läuft derzeit eine bundesweite Plakatkampagne des Vereins Noah – Menschen für Tiere e.V.

Vor kurzer Zeit wurde ich in Bonn auf die Plakatkampagne von „NOAH – Menschen für Tiere e.V.“ aufmerksam, die derzeit auf das brisante Thema des Tiermissbrauchs aufmerksam machen möchte.

Das Motiv „Walauge“ ist ein wahrer Hingucker und vereint die Tierschutzproblematik mit der Kultur Japans perfekt. Verantwortlich für die Kamapgne war die Hamburger Kreativschmiede Jung von Matt und das Motiv gewann den Charity-Preis im Rahmen des letztjährigen New Best 18/1 Awards.

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Dienstag, 3. Juni 2008

23:49
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brand tags

Noah Rubin Brier ist für das experimentelle Projekt „Brand Tags“ verantwortlich. Bei Brand Tags werden via Zufallsgenerator diverse Logos bekannter Marken, wie z.B. von Apple, The Noth Face oder YouTube eingeblendet.

Nun hat man die Möglichkeit der jeweiligen Marke ein Schlagwort (Tag) zuzuweisen, welches einem beim Anblick dieser Marke als erstes durch den Kopf geht. Das Ergebnis ist eine Schlagwortwolke (Tag Cloud), welche ausschließlich von den Besuchern dieser Seite erstellt wurde und somit das Empfinden für diese Marke im Allgemeinen wiederspiegelt.

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Freitag, 30. Mai 2008

17:25
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Ads of the World

Ads of the World

Ads of the World is a commercial advertising archive and community showcasing the best and most interesting creative work worldwide.

Eine interessante Inspirationsquelle in Sachen Werbung bietet das Archiv von „Ads of the World“.

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Mittwoch, 21. Mai 2008

22:26
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Up The Resolution

Up The Resolution

Die aus London stammende Agentur „Up The Resolution“ beeindruckt durch heruasragende Arbeiten. Vorallem das Video zu Jacknife Lees „Making Me Money“ begeistert durch tolle Bilder und einem gewaltigen Sound.

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