E-Mail-Adresse mit CSS vor Spambots schützen

Samstag, 7. März 2009
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Kommentare (2)

Möchte man die persönliche E-Mail-Adresse auf der eigenen Website den Spambots nicht völlig schutzlos ausliefern, so gibt es derzeit mehrere Techniken dies zu unterbinden.

Mit Hilfe von diversen Verschlüsselungsmethoden via JavaScript, ASCII-Codierungen oder den Gebrauch von Grafiken wird der HTML-Quellcode der E-Mail-Adresse so verändert, dass Spambots nicht an die tatsächliche Adresse herankommen.

Eine weitere Methode zur Spambekämpfung möchte ich euch heute via CSS vorstellen:

Methode 1: Umgekehrte Reihenfolge

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<style type="text/css">  
span.umgekehrt {
unicode-bidi: bidi-override;
direction: rtl;
}  
</style>  
<p><span class="umgekehrt">ed.bew@eman</span></p>

Hier wird die E-Mail-Adresse im HTML-Quelltext spiegelverkehrt (Rechts nach Links) und mittels CSS für den Besucher richtig herum (Links nach Rechts) angezeigt.

Methode 2: Hinzufügen von unsichtbaren Text

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<style type="text/css">  
span.unsichtbar {
display: none;
}  
</style>  
<p>name@<span class="unsichtbar">beliebiger_Text</span>web.de</p>

Bei dieser Methode wird im HTML-Quelltext der E-Mail-Adresse eine beliebige Zeichenkette platziert, die mit Hilfe der CSS-Funktion display:none; für den Besucher ausgeblendet wird. Somit wird eine fiktionale E-Mail-Adresse erstellt, die nicht der tatsächlichen E-Mail entspricht.

Diese Zeichenkette (hier: beliebiger_Text) kann beliebig lang sein, aus diversen Zeichen bestehen und an jeder Stelle innerhalb der E-Mail-Adresse verwendet werden.

Nachteile der hier vorgestellten CSS-Methoden:
Beide vorgestellten CSS-Methoden haben leider den Nachteil, dass die E-Mail-Adressen sich hierbei nicht mit dem selbigen Namen verlinken lassen und zudem nicht barrierefrei sind.

2 Kommentare

  1. Horst Scheuer, Samstag, 7. März 2009, 20:53

    Soweit war ich im August letzten Jahres auch. Im Moment nutze ich eine ganz einfache Methode. Ich umschreibe den Punkt mit [dot] und das @ mit [at]. Klappt prima. Ich bekomme dadurch fast kein Spam!

  2. minstyle, Samstag, 7. März 2009, 21:56

    Deine Alternative wird auch oft von anderen Webmastern genutzt.
    Leider ist auch diese Methode nicht hundertprozentig vor Spambots geschützt (wie du selbst bereits festgestellt hast) und schon garnicht brarrierefrei.

    Die sicherste Methode im Kampf gegen Spambots ist wohl immer noch die Verschlüsslung bzw. Codierung von HTML Code in ASCII.

    Bei meiner Website (mit TYPOlight umgesetzt) wird auch dieses Verfahren verwendet und ich bin recht zufrieden damit.

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